Sie legen Ihrem Gremium kein Konzept vom Reißbrett vor, sondern eines, das in Bauhütten, Kirchen und an Altären gewachsen ist.

Treten Sie an die Urnen-Gemeinschaftsgrabanlage HIMMELREICH MEMORIAL heran, stehen Sie in einem Raum ohne Mauern und ohne Dach. Daniel Probst-Bosch hat ihn als Gleichnis zu Ihrem Kirchenraum entworfen: Was Sie drinnen trägt, finden Sie draußen auf dem Friedhof wieder.
Beim Entwurf hat Daniel Probst-Bosch an Kreuz und Gewölbe Ihrer Kirche gedacht, an Quadrat und Kreis, die Ihnen in jedem Kirchenraum begegnen. Das Quadrat gilt ihm als die vollkommenste irdische Fläche.
Wie durch die hohen Fenster großer Kathedralen wandert die Sonne über Ihre Gläser, und die Farben wechseln mit jeder Stunde und jeder Jahreszeit. Licht ist die Quelle des Lebens, und Daniel Probst-Bosch möchte, dass Sie hier spüren: Leben und Tod gehören zusammen. Der Raum lädt Sie zu Stille und Einkehr ein.
Getönt sind Ihre Gläser nach liturgischen Themen, etwa in diesen Farben der Liturgie:
Himmelsblau finden Sie im Kanon nicht: Daniel Probst-Bosch hat es als Farbe des Himmels dazugenommen. Wie das auf Ihrem Friedhof aussehen kann, zeigt Ihnen die Seite für Kirchengemeinden.
Wenn Matthäus vom Himmelreich spricht, meint er die Herrschaft Gottes, und Sie wissen aus dem Lukasevangelium: Sie ist schon in unserer Mitte. Diesen Gedanken hat Daniel Probst-Bosch in Stein und Glas übersetzt, und die Anlage auf Ihrem Friedhof wird zum Gleichnis darauf.
„Himmelreich meint den Bereich, in dem Gott sich als Herr erweist. Er liegt nicht im Himmel, sondern gerade in unserer Welt und in unserem Leben.“Daniel Probst-Bosch
Alles zum Vorlegen finden Sie auch in unserer Broschüre. Broschüre ansehen →
Jedes Glas ist ein Unikat aus unserer Werkstatt im Allgäu. Eine Auswahl der Farben, die Sie bei uns sehen können:
Waldgrün
Hellgrün
Zweifarbig Hellgrün
Gelb
Hellblau
Dunkelblau
Zweifarbig Türkis
Mint
Orange
Poppy Orange
Zweifarbig Rotgelb
Rot
Rosa
Lila
Sie dürfen fragen, wer sich diesen Ort ausgedacht hat. Daniel Probst-Bosch hat in zwei Bauhütten gearbeitet, in denen Steinmetze Kirchen erhalten: an St. Georg in Nördlingen und an St. Stephan in Wien. Seine Ausbildung zum Geprüften Restaurator im Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk für Denkmalpflege machte er danach in Wunsiedel. Auch Altäre hat er geplant: zuerst für die Ulrichskirche im österreichischen Pinswang, später für das Haus Simeon in Kempten, wo Priester ihren Ruhestand verbringen. Wie ein Altarraum auf Sie wirkt, wenn Sie ihn betreten, hat er bei diesen Entwürfen selbst bedacht.
Daniel Probst-Bosch · Steinmetzmeister in 4. Generation · Geprüfter Restaurator im Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk für Denkmalpflege
„Schon in der Antike bekamen die Toten ihren Namen in Stein, damit die Lebenden sich an sie erinnern. Daniel kennt diese lange Geschichte aus seiner Arbeit in der Denkmalpflege und an Altären und liturgischen Orten. In dieser Anlage hat er sie mit viel Feingefühl für unsere Zeit weitergedacht.“

Große Kirchen sind oft über Jahrhunderte gewachsen, Joch um Joch. Ähnlich wächst Ihre Anlage: Am Anfang stellen Sie zwei Flügel auf, jeder mit 16 Gläsern. Braucht Ihre Gemeinde später mehr Plätze, fügen Sie Flügel hinzu, als gerade Reihe oder als Bogen.
Die Urnen Ihrer Verstorbenen werden in die Erde versenkt, zum Beispiel in Reihen zu beiden Seiten der Anlage. Möchte Ihr Friedhof es anders lösen, ist auch ein Urnenschacht möglich. Wie es bei Ihnen am besten passt, klären wir gemeinsam auf Ihrem Friedhof.




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